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Die affektiven Störungen und die Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in der Allgemeinbevölkerung. In einer Allgemeinmedizinischen Praxis ohne einen besonderen Schwerpunkt kann man nach immer wieder reproduzierten Studien davon ausgehen, dass 30% der Patieninnen und Patienten nur oder zusätzlich ein psychisches oder/und psychosomatisches oder ein somatopsychisches Behandlungsanliegen haben, da auch schwere körperliche Erkrankungen Ängste und Gefühle von Niedergeschlagenheit auslösen können.
Lernziele der Fortbildung im Sinne der Psychosomatischen Grundversorgung sind: (1.) Das Erkennen und Behandeln psychischer Folgen (wie Ängste und Depressionen) somatischer Erkrankungen im Sinne der Krankheitsverarbeitung sowie (2.) die Differenzialdiagnose eigenständiger Angsterkrankungen und Depressiver Störungen sowie Empfehlungen für Interventionen in der Primärmedizin. – Die Möglichkeit für anschließende Rückfragen und Diskussionsbemerkungen ist eingeplant.
Referent:
Univ.-Prof. em. Dr. Dr. med. Gereon Heuft, Universitätsklinikum Münster,
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie - Psychoanalyse - Universitätsklinikum Münster
Wissenschaftliche Leitung:
Dr. med. Thomas Lohmann,
niedergelassener Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychiatrie und Neurologie, Suchtmedizin;
ehem. Chefarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Nordschwarzwald
Dr. med. Elisabeth Daikeler,
Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie