Zwei-Faktor-Authentifizierung

Die Landesärztekammer Baden-Württemberg führt die Zwei-Faktor-Authentifizerung für den Login auf www.aerztekammer-bw.de bzw. für den Zugriff auf das Dashboard ein. 

Falls Sie Ihre Zwei-Faktor-Authentifizierung noch nicht aktiviert haben, empfehlen wir Ihnen dies möglichst zeitnah vorzunehmen. Die Einrichtung der Zwei-Faktor-Authentifizierung ist voraussichtlich im Laufe des April 2026 verpflichtend. Den genauen Termin geben wir noch bekannt.

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16. April 2026

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Aktionstage

Europäische Impfwoche startet

Symbolbild Spritze für Impfungen© Thaut Images / stock.adobe.com

Die Europäische Impfwoche – in diesem Jahr vom 19. bis 25. April – führt der breiten Öffentlichkeit vor Augen, wie wichtig Impfungen für die Gesundheit sind. Die Landesärztekammer Baden-Württemberg unterstützt die Aktion und betont: Wer auf einen vollständigen Impfschutz achtet, schützt sich selbst und andere Menschen. Gerade im Südwesten ist es besonders wichtig, auf diese Zusammenhänge hinzuweisen, denn zuletzt wies Baden-Württemberg im Bundesvergleich bei den meisten Impfungen die niedrigsten Impfquoten auf.

Einer deutschlandweiten Befragung der ehemaligen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) aus dem Jahr 2022 zufolge gibt es verschiedene Gründe, warum Impfungen nicht in Anspruch genommen werden; darunter die Angst vor Nebenwirkungen und der Glaube, dass eine Immunisierung nicht vor Krankheiten schützt. Die Landesärztekammer will dem entgegentreten und hebt hervor, dass nur hohe Impfraten und ein vollständiger Impfschutz dabei helfen, teils sehr gefährliche und lebenseinschränkende, aber vermeidbare Krankheiten einzudämmen und Infektionsketten zu unterbrechen. Dank prominenter und groß angelegter Impfkampagnen konnten Krankheiten wie Pocken und Polio bereits effektiv bekämpft werden.

Zusammen mit anderen Akteuren aus der (Gesundheits-)Politik beziehungsweise dem Gesundheitssektor engagiert sich die Kammer in der „Landesarbeitsgemeinschaft Impfen“ und bringt konkrete Maßnahmen auf den Weg, um die Impfquoten im Südwesten zu steigern. Dazu zählen der Aus- und Aufbau des Impfangebots und einer modernen digitalen Infrastruktur sowie die Durchführung gezielter Kommunikations- und Aufklärungskampagnen. Die verschiedenen Akteure der Landesarbeitsgemeinschaft arbeiten „Hand in Hand“, um die Menschen vor Ort direkt zu erreichen.

In jedem Lebensabschnitt sinnvoll

Das Motto der diesjährigen Impfwoche lautet „Impfungen wirken in jeder Generation“. Und tatsächlich ist festzuhalten, dass Immunisierungen Menschen durch alle Lebensphasen hindurch wirksam begleiten: Bei Kindern können sie bleibende Gesundheitsschäden vermeiden in einer Phase, in der das Immunsystem noch nicht voll ausgereift ist – das macht Impfungen zu einem zentralen Bestandteil der Kinder- und Jugendmedizin und zu einer hochwirksamen Maßnahme, um gesundes Aufwachsen zu ermöglichen. 

Auch im Erwachsenenalter verhindern Impfungen (Langzeit-)Gesundheitsschäden und tragen so dazu bei, dass die berufliche und die familiäre Verantwortung ohne lange beziehungsweise wiederkehrende Unterbrechungen wahrgenommen werden kann. Und für ältere Menschen spielen Immunisierungen ebenfalls eine wichtige Rolle. Denn mit zunehmendem Alter nimmt die Abwehrkraft des Körpers ab; Wer sich impfen lässt, senkt das Risiko für schwere Krankheitsverläufe, Krankenhausaufenthalte und Pflegebedürftigkeit und tut viel dafür, dass Selbstständigkeit, Mobilität und Lebensqualität im Alter erhalten bleiben.

Daher ermuntert die Landesärztekammer die Bürgerinnen und Bürger im Südwesten, die Europäische Impfwoche als Anlass zu nehmen, sich mit dem eigenen Impfschutz zu beschäftigten. Neben der Hausärztin beziehungsweise dem Hausarzt können auch Betriebsmediziner und andere Fachärztinnen und-ärzte dabei helfen, den Impfausweis durchzugehen und nachzuschauen, an welchen Stellen der Impfschutz (noch) aktuell ist, wo „aufgefrischt“ werden muss und welche Immunisierungen gar komplett fehlen. Mit Blick auf den Nachwuchs stehen Kinderärztinnen und -ärzte bereit, um über die Relevanz von Immunisierungen für kleine Patienten aufzuklären und Impfungen vorzunehmen.