Die Landesärztekammer Baden-Württemberg führt die Zwei-Faktor-Authentifizierung für den Login auf www.aerztekammer-bw.de bzw. für den Zugriff auf das Dashboard ein.
Die Einrichtung der Zwei-Faktor-Authentifizierung ist ab dem 19.05.2026 für Mitglieder und bestimmte Benutzergruppen verpflichtend.
Informationen zu den Benutzergruppen entnehmen Sie unseren FAQs.
© Adobe Stock / SB Creative21. Mai 2026
Tag der Organspende schafft Bewusstsein für wichtiges Thema
© Alexander Raths / stock.adobe.comBald ist Tag der Organspende. Der Gedenk- beziehungsweise Aktionstag (dieses Jahr am 6. Juni) schafft Bewusstsein für das (überlebens-) wichtige Thema „Organspende“. Er soll Bürger informieren und aufklären. Auch die Landesärztekammer Baden-Württemberg betont: Die Beschäftigung mit der Organspende kann Leben retten; jeder kann in die Situation kommen, ein Spenderorgan zu benötigen. Daher sollte jede Möglichkeit genutzt werden, um sich umfassend über das Thema zu informieren und gegebenenfalls „die richtigen Weichen zu stellen“.
Wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) im März mitteilte, konnten in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr 154 Organspenden realisiert werden – das höchste Ergebnis im Südwesten seit 2007 (161 Organspenden).
Im öffentlichen Fokus halten
Damit die Organspende im öffentlichen Fokus bleibt, müssen Prozesse ineinandergreifen und Akteure zueinanderfinden. Es gilt, überhaupt erst einmal die richtige Grundlage dafür zu schaffen, um Menschen im Land dafür sensibilisieren zu können. Die Landesärztekammer und die DSO arbeiten als Partner an vielen Stellen im Rahmen von Informations-, Fortbildungs- und Netzwerkveranstaltungen eng zusammen, um das Thema voranzubringen. Konkrete Beispiele sind das Curriculum für Transplantationsbeauftragte oder Symposien zur Organspende, die stets viel Raum für Austausch und Wissenstransfer ermöglichen sowie den Zusammenhalt stärken.
Natürlich können Patienten ihre Hausärztinnen und Hausärzte auch direkt auf das Thema ansprechen. Zusammen kann ausgelotet werden, wo offene (medizinische) Fragen bestehen und wie die eigene Spendenbereitschaft eingeschätzt wird.
Studien untermauern die wichtige Rolle der Hausärzteschaft bei der Patientenaufklärung: Laut der Untersuchung „Befragung von Hausärztinnen und Hausärzten zur Organ- und Gewebespende in Deutschland 2024“ des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) haben rund 82 Prozent der befragten Hausärztinnen und -ärzte in einem Zeitraum von zwei Jahren Informationsgespräche mit Patienten zur Organ- und Gewebespende geführt. Dabei gab etwa die Hälfte der Befragten an, dass ihre Patienten dem Thema im Gespräch positiv gegenübergestanden hätten und prinzipiell zur Spende bereit wären.
