Zwei-Faktor-Authentifizierung geplant

Die Landesärztekammer Baden-Württemberg beabsichtigt die Einführung der Zwei-Faktor-Authentifizerung für den Login auf www.aerztekammer-bw.de bzw. für den Zugriff auf das Dashboard. 

Die Einrichtung der Zwei-Faktor-Authentifizierung wird bald möglich sein. Sobald die Einrichtung möglich ist, werden Sie eine Meldung im Login-Dialog sehen. 

© Adobe Stock / SB Creative

04. Februar 2026

|
Gesundheitspolitik

Weiterbildung war Thema bei Treffen mit Gesundheitsministerin

Landesärztekammer-Präsident Dr. Wolfgang Miller© Landesärztekammer Baden-Württemberg

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken war kürzlich in Baiersbronn in Baden-Württemberg und informierte sich über die Versorgungslage und innovative Versorgungsangebote. Dr Wolfgang Miller, Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg, war ebenfalls beim Treffen zugegen und tauschte sich mit der Ministerin und weiteren Vertreterinnen und Vertretern aus der (Gesundheits-)Politik und aus dem Gesundheitsbereich aus. Dabei konnte Dr. Miller auch im Besonderen zum Thema „ärztliche Weiterbildung“ sprechen.

Zunächst verdeutlichte der Kammerpräsident den Zuhörenden, was ärztliche Weiterbildung genau ist, unter welchen Bedingungen sie stattfindet und welche Bedeutung die Kolleginnen und Kollegen in Weiterbildung für die Versorgung haben. Anschließend führte er die Auswirkungen der Krankenhaus-Reform vor Augen. Der Kammerpräsident unterstrich, dass unter anderem eine Fragmentierung der Weiterbildung drohe und dass die Attraktivität einzelner Weiterbildungsstätten unter dem (geplanten) eingeschränkten Leistungsspektrum zu leiden hätten. Auch mit organisatorischen und arbeitsrechtlichen Fragestellungen (Kündigungsschutz, Kurzzeitverträge, Arbeitnehmerüberlassung etc.) sei zu rechnen.

Rahmenbedingungen für Weiterbildung stärken

Dr. Miller stellte in seinem Vortrag klar, dass das bisher hohe Niveau bei der ärztlichen Weiterbildung nicht im Zuge von Reformen abgesenkt werden dürfe. Stattdessen müssten Krankenhäuser auch ihrer Funktion als Weiterbildungsstätte weiter gerecht werden. Ferner seien die Rahmenbedingungen für Weiterbildung im ambulanten Bereich zu verbessern und müssten – auch und gerade im ländlichen Bereich – gestärkt werden. In der Pädiatrie sei die Weiterbildungsförderung auszubauen, hob Dr. Miller hervor.

Die Ausführungen des Kammerpräsidenten stießen auf großes Interesse. Weitere Themen beim Treffen mit der Ministerin waren unter anderem die Zukunftsfähigkeit der hausärztlichen Versorgung, digitale Patientensteuerung in der Akut- und Notfallversorgung sowie die generelle Situation der Krankenhäuser. Gesundheitsministerin Warken stellte die Primärversorgung der Zukunft „aus ihrer Sicht“ vor. Auch das „Baiersbronner Modell“ wurde besonders unter den Aspekten „Digitalisierung“ und „Delegation“ diskutiert.