Mitgestalten statt zuschauen!

Wer sich für die kommenden Kammerwahlen als Wahlbewerber aufstellen lässt und ein Amt übernimmt, lernt die Gremienarbeit der ärztlichen Selbstverwaltung kennen, stärkt Netzwerke und ist aktiv an der Weiterentwicklung des ärztlichen Stands beteiligt.

Ärzteteam stapelt Hände© Andrey Popov / stock.adobe.com
Kammerwahl als Chance zum aktiven Mitmachen
Mitmachen statt zuschauen!

Ärztinnen und Ärzte sind Profis in der Gesundheitsversorgung. Sie sind nah dran an den Menschen und sehen täglich, wo Versorgungsprozesse ineinandergreifen und wo es „hakt“. Neue Versorgungsformen, Bürokratie, Fachkräftemangel, Digitalisierung – das alles und mehr bestimmt ihren Berufsalltag. 

Wer setzt sich dafür ein, dass die beruflichen Rahmenbedingungen praxis- und lebensnah bleiben? Und dass die Stimme der Ärzteschaft weithin Gehör findet? Die Antwort: die ärztliche Selbstverwaltung! Die Ärztekammer erarbeitet Vorgaben und Positionen, regelt berufsrechtliche Belange, kümmert sich um zeitgemäße Fort- und Weiterbildung, behält die Qualitätssicherung im Blick und hat den direkten Draht zu Medien, Politik und Verwaltung. Die Kammer hält die Rahmenbedingungen ärztlichen Handelns zukunftsfähig.

Logo der Ärztekammerwahl 2026
Großes Privileg

Warum das funktioniert? Weil Impulse aus dem Berufsstand selbst heraus entstehen. In den Kammergremien bringen Ärztinnen und Ärzte ihre Erfahrungen aus Praxis und Klinik, aus Behörde, Wissenschaft und anderen Tätigkeitsfeldern ein. Alle (fach-) ärztlichen Gruppen tragen mit ihrem Know-how dazu bei, dass Gesundheitspolitik vorankommt. Sie wissen am besten, wie es geht und beweisen, dass die Ärzteschaft fest zusammensteht.   

Der Staat gibt der ärztlichen Selbstverwaltung das Recht, ihre Angelegenheiten eigenhändig zu managen. Das ist ein großes Privileg – und wird möglich durch Ärztinnen und Ärzte, die ein Amt übernehmen und der Ärztekammer „ein Gesicht geben“. Ein Amt öffnet Einblicke in berufspolitische Prozesse, stärkt Netzwerke, vertieft die Verbundenheit zu Kolleginnen und Kollegen und gibt die Gewissheit, aktiv an der Weiterentwicklung der Patientenversorgung beteiligt zu sein. Bei der Gremienarbeit entsteht Berufspolitik – konkret, nachvollziehbar und mit direktem Bezug zur täglichen Arbeit.  

Ohne Engagement geht’s nicht

Die Selbstverwaltung ist aber darauf ausgelegt, dass Ärztinnen und Ärzte „die Ärmel hochkrempeln“ und Verantwortung übernehmen. Ohne Engagement geht’s nicht. Die kommenden Kammerwahlen legen hierfür das Fundament: Wer sich aufstellen lässt und ein Amt übernimmt, bestimmt und entscheidet mit. Der gestaltet – und schaut nicht zu.  

Ärzteteam stapelt Hände© Andrey Popov / stock.adobe.com
Mitbestimmen und mitentscheiden

Interessiert? Dann machen Sie mit und lassen Sie sich zur Ärztekammerwahl aufstellen! Wie das geht und was zu Beachten ist, beschreiben wir hier: