Sie können keine körperliche Ursache der Beschwerden Ihres Patienten feststellen? Sie vermuten, dass hinter den somatischen Beschwerden ein psychisches Leiden steckt?
Für eine umfassende Behandlung Ihrer Patienten ist eine kontinuierliche Auffrischung und Erweiterung Ihrer Kenntnisse im Fachgebiet der Psychosomatischen Medizin essentiell. Bereits während der Weiterbildung kristallisiert sich die Bedeutung fundierter psychosomatischer Kenntnisse heraus.
Um diese weiter zu vertiefen, laden wir Sie zum 34. Psychosomatischen Tag ein. Neben dem Curriculum Psychosomatische Grundversorgung bietet der Psychosomatische Tag Ihnen seit 34 Jahren topaktuelle und spannende Themen mit hervorragenden Referenten, damit Sie Ihre Fachkenntnisse über das Wechselspiel zwischen Körper und Psyche erweitern können.
Das übergeordnete Thema der diesjährigen Tagung lautet: „Begrenzung oder Entwicklung?“. Hiermit möchten wir zum Ausdruck bringen, dass psychische und psychosomatische Erkrankungen wie Essstörungen oder Zwangsstörungen nicht nur mit einer erheblichen Begrenzung der Lebensqualität, der sozialen Beziehungen und einem ausgeprägten subjektiven Leidensdruck einhergehen, sondern als Kompromisslösung intrapsychischer Konflikte verstanden werden können und somit einen Lösungsversuch darstellen. Aber auch reale Gegebenheiten, wie körperliche und kognitive Einschränkungen des Alters, können zu Begrenzungen führen.
Potentiell bestehende Entwicklungsmöglichkeiten können im Rahmen der psychosomatisch- psychotherapeutischen Behandlung erarbeitet werden und zur Auflösung intrapsychischer Konflikte oder zur Akzeptanz nicht veränderbarer Begrenzungen beitragen. Auch in diesem Jahr wird es in gewohnter und bewährter Weise neben den Fachvorträgen die Möglichkeit zum kollegialen Austausch in Kleingruppen geben.
Wir freuen uns sehr auf Ihre zahlreiche Teilnahme in Präsenz und einen spannenden Austausch.
Mit herzlichen Grüßen
Dr. med. Björn Nolting
Die Teilnahme am Psychosomatischen Tag kann auf die curriculare Fortbildung Psychosomatische Grundversorgung angerechnet werden.
Zielgruppe:
Ärzte aller Fachrichtungen
Hausärzte
Psychotherapeuten
Angehörige von Gesundheitsfachberufen
Seelsorger
Programm:
09.00 - 09.15 Uhr Begrüßung | Dr. Björn Nolting
09.15 - 10.10 Uhr Choose wisely - Evidenz und Mythen in der Behandlung von Essstörungen im Kindes- Jugendalter | Prof. Dr. med. Oliver Fricke
10.10 - 10.30 Uhr Fragen und Diskussion
10.30 - 10.45 Uhr Pause
10.45 - 11.40 Uhr Das große Vergessen - Psychotherapie bei kognitiv eingeschränkten Patienten im hohen Alter | Univ.-Prof. Dr. med. Reinhard Lindner
11.40 - 12.00 Uhr Fragen und Diskussion
12.00 - 13.00 Uhr Arbeit in Kleingruppen
13.00 - 13.45 Uhr Pause
13.45 - 14.40 Uhr Alles in Ordnung? – Therapiemöglichkeiten bei Zwangs- und Zwangsspektrumstörungen | Dr. med. Götz Berberich
14.40 - 15.00 Uhr Fragen und Diskussion
15.00 - 15.15 Uhr Pause
15.15 - 16.00 Uhr Arbeit in Kleingruppen -> Neu im Jahr 2025 - eine Kleingruppe mit Schwerpunkt - Pädiatrie | mit den Mitgliedern vom Ausschuss Psychosomatische Medizin
16.00 - 16.15 Uhr Abschlussplenum
Wissenschaftliche Leitung:
Dr. med. Björn Nolting
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalyse (DPV), Suchtmedizinische Grundversorgung
Vorsitzender des Ausschusses Psychosomatische Medizin, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Klinikum Esslingen
Referenten:
Prof. Dr. med. Oliver Fricke, Klinikum Stuttgart
Univ.-Prof. Dr. med. Reinhard Lindner, Universität Kassel
Dr. med. Götz Berberich, Klinik Windach